Samstag, 24. September 2016

[Sammelrezensionen] Harry Potter Band 6 & 7

Informationen zum Buch
Titel: Harry Potter und der Halbblutprinz
Autor: Joanne K. Rowling
Erscheinungsdatum: 8. Oktober 2005
Format: HC
Verlag: Carlsen
ISBN-10: 3551566666
ISBN-13: 978-3551566669
Seiten: 656
Preis: 23,99€

Das Buch in den Challenges
CC: Buch 12
HPC: Buch 6
DgC: Poseidon


Rezension
Klappentext
Seit Voldemort, der gefährlichste schwarze Magier aller Zeiten, zurückgekehrt ist, herrschen Aufruhr und Gewalt in der magischen Welt. Als Harry Potter und seine Freunde Ron und Hermine zu ihrem sechsten Schuljahr nach Hogwarts kommen, gelten strengste Sicherheitsmaßnahmen in der Zauberschule. Dumbledore will seine Schützlinge vor dem Zugriff des Bösen bewahren. Um Harry zu wappnen, erforscht er mit ihm die Geschichte des Dunklen Lords. Ob auch Harrys Zaubertrankbuch, das früher einem »Halbblutprinzen« gehörte, ihm helfen kann? Nur ein Detail fehlt, das Harry finden muss, dann liegt das Geheimnis um Voldemort offen. Dumbledore führt ihn, doch im alles entscheidenden Moment ist der Halbblutprinz zur Stelle und zeigt sein wahres Gesicht.
Meine Meinung
Mit Harry Potter und der Halbblutprinz ist der Autorin ein wirklich schnelllebiger, spekulationsreicher und abenteuerlicher Finalauftakt gelungen!
Die Angriffe auf Hogwarts seitens eines offensichtlich dunklen Magiers werden immer offensichtlicher und Harry - der ja schon einigermaßen von Natur aus Draco verdächtigt - schafft es einfach nicht, ihm irgendetwas nachzuweisen. Gleichzeitig wird der Hass der beiden Kontrahenten immer stärker und lässt sich kaum zügeln. Diese zwischenmenschliche Spannung ist ein wesentlicher Bestandteil für die unglaubliche Stärke dieses Bandes.
Ein weiteres Element ist für mich das Denkarium. Es ist unglaublich spannend in die Erinnerungen unbekannter Personen einzutauchen und dabei Voldemort bzw. Tom Riddle besser kennenzulernen. Dieser psychologische Aspekt bringt den Leser auch dazu über den Tellerrand hinauszuschauen, was für die Reihe insgesamt ja von wesentlicher Bedeutung ist. Zugleich bringt es Harry in die Situationen seinen Lehrer zu etwas zu bringen, was er um keinen Preis der Welt möchte. Eine schwierige Aufgabe, wenn nicht gar unmöglich. Doch auch hier zeigt es sich wieder: Wer es schafft seinen Horizont zu erweitern, dem gelingt vielleicht auch eine schwere Aufgabe.
In jedem Fall handelt es sich bei Harry Potter um den Halbblutprinz nicht nur um einen Roman voller Überraschungen, sondern auch um einen, der Protagonisten und Leser zu einer erheblichen charakterlichen Weiterentwicklung verhilft, sowohl emotional und menschlich, wie geistig.




Informationen zum Buch
Titel: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes
Autor: Joanne K. Rowling
Erscheinungsdatum: 27. Oktober 2007
Format: HC
Verlag: Carlsen
ISBN-10: 3551577773
ISBN-13: 978-3551577771
Seiten: 736
Preis: 26,99€

Das Buch in den Challenges
CC: Buch 13
HPC: Buch 7
DgC: Artemis

Rezension
Klappentext
An eine Rückkehr nach Hogwarts ist für Harry nicht zu denken. Er muss alles daransetzen, die fehlenden Horkruxe zu finden, um zu vollenden, was Dumbledore und er begonnen haben. Erst wenn sie zerstört sind, kann Voldemorts Schreckensherrschaft vergehen. Mit Ron und Hermine an seiner Seite und einem magischen Zelt im Gepäck begibt sich Harry auf eine gefährliche Reise, quer durch das ganze Land. Als die drei dabei auf die rätselhaften Heiligtümer des Todes stoßen, muss Harry sich entscheiden. Soll er dieser Spur folgen? Doch er ahnt schon jetzt: Welche Wahl er auch trifft - am Ende des Weges wird der Dunkle Lord auf ihn warten ...
Meine Meinung
Was für ein furioses Finale! Der Abschließende Band der Harry Potter-Reihe hat wirklich alles, was das Leserherz begehrt: Spannung, Nervenkitzel, große Gefühle - von allen Formen von Liebe zu Hass, von Freundschaft zu Feindschaft, von Lebenswille zu Todestrauer... ein fach alles! - tiefe Botschaften, Schicksalsschläge, Kampf und Freiheit. Und zu allem die alles vereinende Macht der Magie.
Mit Harry Potter und die Heiligtümer des Todes gelingt der Autorin nicht nur ein noch tieferer Einblick in die magische Welt, sondern auch in die Abgründe menschlichen Seins und Denkens. Es gehört auch einiges dazu eine Reihe wie diese befriedigend abzuschließen, doch selbst dieses Meisterwerk gelingt ihr bravurös. Da bleibt nicht mehr zu sagen, als: Danke, für alle Zeit in Hogwarts!


+



Donnerstag, 22. September 2016

[Rezensionen] Sammelrezensionen zu Harry Potter Badi 4 & 5

Hallo ihr Lieben :)

Dies hier wir meine erste Sammelrezension. Ich habe mir diese ... Rubrik, wenn ihr so wollt ... überlegt, um euch mehr an meinen Meinungen zu Bücher teilhaben lassen zu können, insbesondere bei Reihen. In der letzten Zeit habe ich einfach selten das Gefühl gehabt umfangreiche Rezension verfassen zu können und trotzdem genug Zeit zum Lesen zu finden. Deswegen war es in letzter Zeit auch ein wenig ruhig hier. Gerade bei Reihen ist es mir dann doch schwer gefallen mich aufzuraffen und für jedes Buch eine umfassende Bewertung zu formulieren. Deswegen werde ich hin und wieder in Zukunft mehrere Kurzrezensionen in einem Post zusammenfassen und euch so jeweils in einigen wenigen Sätzen meine Meinungen darlegen :)
Heute geht es direkt los mit einer Sammelrezension zu Harry Potter. Da ich Band 1 (mehrfach), Band 2 und 3 bereits besprochen habe, werde ich mich heute nur auf Band vier bis sieben konzentrieren.



Informationen zum  Buch
Titel: Harry Potter und der Feuerkelch
Autor: Joanne K. Rowling
Erscheinungsdatum: 21. Oktober 2000
Format: HC
Verlag: Carlsen
ISBN-10: 3551551936
ISBN-13: 978-3551551931
Seiten: 768
Preis: 22,99€

Das Buch in den Challenges
CC: Buch 7
HPC: Buch 4
DgC: Hera 5


Rezension
Klappentext
Das vierte Schuljahr in Hogwarts beginnt für Harry. Doch davor steht noch ein sportliches Großereignis, das die scheußlichen Sommerferien vergessen lässt: die Quidditch-Weltmeisterschaft. Und ein weiterer Wettkampf wird die Schüler das ganze Schuljahr über beschäftigen: das Trimagische Turnier, in dem Harry eine Rolle übernimmt, die er sich im Traum nicht vorgestellt hätte. Natürlich steckt dahinter das Böse, das zurück an die Macht drängt: Lord Voldemort. Es wird eng für Harry, sehr eng. Doch auf seine Freunde und ihre Unterstützung kann Harry sich auch in verzweifelten Situationen verlassen.
Meine Meinung
Harrys viertes Hogwartsjahr ist sicher ziemlich spannend. Ich bin immer wieder begeistert, wie viele Elemente aus den drei vorangegangenen hier wieder aufgegriffen und in die trimagischen Aufgaben muteingearbeitet werden. Trotzdem bin ich vom vierten Band nie so zu 110% überzeugt, wie zum Beispiel vom Vorgänger, weil mich die ständige Streiterei (zumindest zeitweise) der Protagonisten irgendwie nervt. Sicherlich ist es schon erstaunlich, dass in den drei Jahren vorher nie ein wirklicher Zwist aufgetreten ist und sicher ist es auch ganz normal, dass es irgendwann dazu kommt, aber diese Starrköpfigkeit - gerade von Ron und Harry - ist für mich ab einem bestimmten Punkt einfach nur noch lästig gewesen...
Trotz aller Kritik: Harry Potter und der Feuerkelch schafft es gerade zum Ende hin noch einmal auf großartige Weise den Leser völlig zu verblüffen und das ist nach all der Erfahrung, die man über die Zeit gesammelt hat, doch immer wieder erstaunlich und holt einiges raus.






Informationen zum Buch
Titel: Harry Potter und der Orden des Phönix
Autor: Joanne K. Rowling
Erscheinungsdatum: 15. November 2003
Format: HC
Verlag: Carlsen
ISBN-10: 3551555559
ISBN-13: 978-3551555557
Seiten: 1024
Preis: 28,99€

Das Buch in den Challenges
CC: Buch 11
HPC: Buch 5
DgC: Demeter (allein mind. 10 Türen erkennbar)

Rezension
Klappentext
Es sind Sommerferien und wieder einmal sitzt Harry bei den unsäglichen Dursleys im Ligusterweg fest. Doch diesmal treibt ihn größere Unruhe denn je - Warum schreiben seine Freunde Ron und Hermine nur so rätselhafte Briefe? Und vor allem: Warum erfährt er nichts über die dunklen Mächte, die inzwischen neu erstanden sind und sich unaufhaltsam über Harrys Welt verbreiten? Noch weiß er nicht, was der geheimnisvolle Orden des Phönix gegen Du-weißt-schon-wen ausrichten kann ... Als Harrys fünftes Schuljahr in Hogwarts beginnt, werden seine Sorgen nur noch größer. Die neue Lehrerin Dolores Umbridge macht ihm das Leben zur Hölle. Sie glaubt Harry einfach nicht, dass Voldemort zurück ist. Doch bald schlägt der Dunkle Lord wieder zu. Nun muss Harry seine Freunde um sich scharen, sonst gibt es kein Entrinnen.
Meine Meinung
Ich weiß von vielen, dass sie finden, Der Orden des Phönix ziehe sich inhaltlich noch mehr in die Länge, als er es durch seine über 1000 Seiten ohnehin schon tut. Und in einigen Passagen muss ich sogar zustimmen, aber dennoch schafft es der fünfte Harry Potter Band im allgemeinen wieder, mich völlig in seinen Bann zu ziehen. Ob durch den geteilten Hass auf Umbridge, die Begeisterung für Dumbledores Armee, oder aufgrund der langsam erwachsener werdenden Charaktere. Hier kann ich mich langsam wirklich in fast jeden Protagonisten hineinversetzen. Ich finde es so sympathisch, dass neben diesen ganzen fantastischen Problemen auch Hogwartsschüler mit richtigen Ekelpaketen von Lehrern (die Snape noch weit übersteigen) und mit unfairer Behandlung zu kämpfen haben. Und vor allem, dass sie sich davon erstrecht nicht unterkriegen lassen. In den langsam dunkler werdenden Zeiten schaffen es Jugendliche ihren Willen zu behalten. Das zeigt echte Stärke.
Was diesen Band für mich besonders macht, ist die Intensität von Emotionen, die in Charakteren und Lesern gleichermaßen geweckt werden. Auch in den Vorgängern spielten Gefühle zweifellos eine große Rolle, doch die Vielfalt und Form war doch meist in wesentlich abgeschwächterer Weise. Ob Liebe oder Hass, Verzweiflung oder Hoffnung, Freude oder Trauer. Die Autorin schafft es wirklich die ganze Bandbreite aufzufahren, ohne dabei überladen und kitschig zu wirken.


Montag, 19. September 2016

[Tag] Serien Tag


Ich wurde von der lieben Sophie für den Serien Tag nominiert und möchte natürlich sehr gerne teilnehmen! Auch, wenn es evtl. ein wenig schwierig für mich werden könnte, da ich nur recht selten Serien schaue, aber versuchen wir es :D

1. Was ist deine Lieblingsserie?

Das wechselt ehrlich gesagt immer mal wieder bei mir. Meist ist es so, dass ich eine Serie für mich entdecke, in recht kurzer Zeit durchsuchte und dann ewig auf die nächste Staffel warten muss... Bis das Spiel mit einer anderen - neuen - Lieblingsserie von vorne losgeht :D Momentan bin ich ja großer Fan von Mozart in the Jungle, ich finde aber zum Beispiel auch The Royals ganz toll!
Wenn ich mich allerdings auf eine einzige festlegen müsste, wäre es Sherlock. Ich liebe diese Serie wirklich abgöttisch... Nur, dass ich sie meist weniger als Serie, sondern als richtige Filme sehe ;-)





2. Welche Serie hast du als Kind am Liebsten gesehen?

Oh! Da gab es wirklich einige! Angefangen von Lars, der kleine Eisbär und Siebenstein, über Horse Land und Löwenzahn, bis hin zu Der Sleepoverclub und H2O - Plötzlich Meerjungfrau war wirklich fast alles dabei :D


3. Mit welcher Serienfigur kannst du dich identifizieren?

Schwierige Frage... Spontan fällt mir da echt keiner ein...

4. Welche Serien hast du komplett durchgesehen?

Wenn ich das damit gleichsetzen kann, welche ich bis zu ihrem aktuellen Stand durchgesehen habe, dann folgende: Sherlock, The Royals, Mozart in the Jungle, H2O - Plötzlich Meerjungfrau, Dance Academy, ...


5. Welche Serie guckst du schon am längsten?

Ich tippe auf Sherlock? Die erste Staffel ist immerhin schon 2010 erschienen und seitdem schaue ich sie immer wieder... Aber da ich zum Beispiel vor einer Weile auch H2O wieder einmal komplett durchgesehen habe, könnte die Wahl vielleicht auch darauf fallen...



6. Was ist deine Lieblingsszene?

Ich kann mich beim besten Willen nicht zwischen zweien entscheiden und beide stammen vom Ende der Sherlockfolge 2.1 Ein Skandal in Belgravia:


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7. Aus welcher Serie sollte man einen Kinofilm machen?
Ehrlich gesagt, aus keiner mir bekannten. Ich meine, ich würde mich freue, wenn vielleicht mal Sherlock im Kino laufen würde, einfach schon weil da der Zeitrahmen einer Folge ja auch schon passend wäre, aber ansonsten keine. 
Das Schöne an Serien ist meiner Meinung nach, dass man wirklich viel zeigen kann, viel mehr, als in einem Film... Schließlich sind Staffeln vom Umfang her in der Regel länger, als Kinofilme. Deshalb hätte ich eher Vorschläge für Filme, aus denen Serien gemacht werden sollten (Stellt euch nur eine Harry Potter Serie vor! In der könnte die magische Welt noch viel besser gezeigt werden, als in den Filmen - die ich auch liebe!), aber nicht andersherum...


8. In welchen Serien-Charakter bist du heimlich verliebt?

Hmmm... Also, ich glaube als kleines Mädchen war ich ein wenig in Sammy aus Dance Academy verliebt (Warum musste er auch schwul sein? :D)... Und ich steh' ja auf Benedict Cumberbatch... Aber wirklich verliebt in jemanden wie Sherlock kann man nicht sein, oder? 
Vielleicht könnte ich auch ein bisschen Liam aus The Royals dazuzählen, aber das ist alles mehr so "Er sieht schon echt gut aus...". Mehr eigentlich nicht :D


9. Mit welcher Serienfigur würdest du gerne den Kleiderschrank tauschen?

Kann ich Kleiderschrank und Figur zusammen tauschen? Dann würde ich vielleicht wieder Irene Adler wählen... Ansonsten bin ich mit meinen Klamotten aber ganz zufrieden ;-)


10. Welche Serie hat dich am meisten geprägt?

Hmm, ich glaube hier muss ich passen... Wie ihr vermutlich schon bemerkt habt, bin ich zwar ein großer Sherlock (Holmes) Fan, das war ich aber auch schon vor der Serie. Ich glaube wirklich geprägt haben mich eher Bücher, als Serien :)


11. Was ist deiner Meinung nach die schlechteste Serie?

Dafür kenne ich zu wenige Serien. Wenn mir eine Serie gefällt, schaue ich sie weiter. Wenn nicht, dann lösche ich sie meist ganz schnell wieder aus meinem Gedächtnis. Von daher kann ich hier nicht wirklich eine als schlecht betiteln.


12. Welche Serie willst du als nächstes sehen?

Downtown Abbey! Die will ich sowieso schon sooo lange schauen, allein wegen der großartigen Maggie Smith, aber irgendwas kam immer dazwischen... Ich muss mich jetzt echt mal dransetzen :)



Ich tagge...


und jeden von euch, der sich von diesem Tag angesprochen fühlt :)

Samstag, 10. September 2016

[DiesDas] Meine Gedanken zu "Harry Potter and the Cursed Child"

Hallo ihr Lieben!

Heute möchte ich mit euch über ein Buch sprechen, dass bereits viel kontrovers besprochen wurde, Harry Potter and the Cursed Child von J. K. Rowling, John Tiffany und Jack Thorne.


Die von euch, die das Buch NOCH NICHT gelesen haben und keine Spoiler bekommen möchten, sollten hier aufhören zu lesen! Ich werde in der nächsten Zeit noch eine spoilerfreie Rezi für euch schreiben :-)

Es war mir eigentlich von Anfang an klar, dass ich Harry Potter and the Cursed Child haben musste. Endlich wieder nach Hogwarts, die gefühlt besten Freunde wieder treffen, durch die Schulkorridore schlendern und Abenteuerluft riechen... Und es war für mich auch wirklich wie nach Hause kommen. Ich persönlich empfand die Art, also dass es sich hierbei um ein Theaterskript und nicht um einen Roman handelt, gar nicht schlecht. Sicher fehlten somit die wunderschönen Beschreibungen und auch die versteckten Hinweise zwischen den Zeilen, wie man sie aus anderen Harry Potter-Büchern kennt, aber es war auch eine interessante Erfahrung nicht immer gleich wirklich zu wissen, was die Protagonisten wirklich denken und fühlen. Außerdem mag ich es auch so, hin und wieder Dramen zu lesen und die Beschreibungen von Hogwarts und so, brauchte ich als Leser nicht mehr. Jeder von uns hat sich wohl sein eigenes Bild von Hogwarts, den Ländereien und den Charakteren gemacht, ob sie nun mit den Filmen übereinstimmen mögen, oder nicht.
Außerdem fand ich es schön zu sehen, wie sich einige Figuren weiterentwickelt haben. Allerdings muss ich auch sagen, dass hier mein erster Kritikpunkt ansetzt. Sicher bekommt man im Epilog von Harry Potter und die Heiligtümer des Todes nicht so viel von der Beziehung der Charaktere zueinander mit, ich hatte allerdings das Gefühl, dass Albus Severus und Harry durchaus ein gutes Verhältnis zueinander haben, denn warum sonst sollte er sich gerade an ihn wenden mit seiner Sorge, er könnte nach Slytherin kommen? Das nur als einen Charakter-Punkt... Ein weitere ist zum Beispiel auch, dass Draco Professor McGonagall mit "Minerva" anspricht, oder in einer Parallelrealität Ron und Hermine "Severus" statt Professor Snape sagen. Aus welchem Grund sollte einer der beiden gerade ihnen das Du angeboten haben? Dass z.B. Ron, Hermine und Harry "Minerva" sagen, halte ich da für wahrscheinlicher. Sie haben nicht nur ihrem Haus angehört, sondern auch an ihrer Seite gekämpft, gewissermaßen wie Remus und Sirius zuvor. Bei den anderen Konstellationen macht es für mich weniger Sinn.


Etwas, dass mich ganz schön verwirrt hat, war dann die Sache mit den Zeitreisen... In der magischen Welt von Harry Potter sind Zeitreisen eigentlich eine Art geschlossener Kreis. Dadurch können auch keine parallelen Realitäten entstehen, denn alles was passiert sein wird, ist gewissermaßen bereits geschehen. Hier wird mit dieser Art des Zeitreisens absolut gebrochen und man fühlt sich eher an eine magische Version von Zurück in die Zukunft erinnert.
Und dann sind da natürlich auch so kleinere Details, wie der plötzlich (innerhalb einiger Minuten) fertige Vielsafttrank...


Hermine, die in Zaubertränke um einiges talentierter sein dürfte, als Albus brauchte einen Monat um ihn zu brauen! Oder als anderes Detail, dass Peter Pettigrew als Geheimniswahrer des Hauses von Harrys Eltern ihnen nicht die Adresse gegeben hat, weshalb Albus und Scorpius eigentlich gar nicht hätten sehen dürfen, was sich in dem Haus abspielt...
Der letzte Punkt, den ich hier ansprechen möchte ist dann noch die Sache mit Voldemorts Kind. Zunächst einmal fand ich schon seltsam, dass es da dieses Gerücht über Scorpius gibt, aber gut, Menschen mögen Klatsch und Tratsch und dabei kann schon mal sowas rauskommen... Dass Voldemort aber wirklich ein Kind hat, ist schon ziemlich strange. Ich mein' zum Einen ging er doch davon aus, dass er unsterblich sei, er bräuchte also gar keinen Erben in irgendeiner Form. Zum Anderen: Wann bitte soll Bellatrix Lestrange von ihm schwanger gewesen sein? Wenn sie so etwa zwischen Band sechs und sieben entbunden hat, muss das auf Malfoy Manor passiert sein, was Draco wohl mitbekommen hätte, oder? Und somit hätte er gewusst, wer Delphi ist!

Ihr seht also, es gibt nicht gerade wenige Kritikpunkte für mich... Trotzdem finde ich es irgendwie nicht total grottig. Denn natürlich ist es irgendwie magisch und das ist doch letztlich auch der Punkt, warum man hin und wieder Fanfictions liest, oder? (Ich zumindest...) Und letztlich ist eine Fanfiction doch auch nicht groß etwas anderes, als das hier...
Von daher, kann ich mich trotz allem irgendwie nur Minerva McGonagall anschließen:


Wie seht ihr das? Haltet ihr die Kritikpunkte für überzogen? Oder habt ihr vielleicht ganz andere Punkt, die euch stören? Was denkt ihr zu der ganzen Thematik? 

Donnerstag, 1. September 2016

[GSC, TBR] Schätze im August und TBR im September

Und schon ist wieder ein Monat um... Hallöchen zum nächsten Teil GSC und TBR!

Fangen wir doch gleich mal mit meinen Zitaten aus dem letzten Monat an. Dazu muss ich sagen, dass ich beschlossen habe, rereads nicht mehr hier mit aufzunehmen, sprich auch wenn ich vielleicht keine Zitate aus den Harry Potter Büchern - die ich im vergangenen Monat erneut gelesen habe - in diesem Post teile, gibt es viele Textpassagen, die ich so sehr liebe. Ich möchte nur hier den Fokus auf meine "neuen" Zitate legen ;-)


"Das Jahr, in dem sich Kurt Cobain das Leben nahm" von Jessie Ann Foley

"Je mehr du von der Welt siehst, desto unersättlicher wird der Wunsch, noch mehr zu sehen."
(Position 2292 - 2293)

"Sie brauchte keine Drogen, um einen transzendenten Zustand zu erreichen. Sie brauchte kein Bier, keinen Whiskey, keinen Wein. Die Musik reichte ihr."
(Position 2860 - 2861)

"Doch für Maggie war die Liebe genau wie die Kunst: Man gab sich ihr mit allumfassender Leidenschaft hin, genau wie die Mönche von Iona, die die Pergamentseiten hingebungsvoll mit Bildern und Ornamenten gefüllt hatten."
(Position 3107 - 3109)


"Midsummer Night's Love" von Julia Kathrin Knoll

"Er hatte gewusst, es würde wehtun, an diesen Ort zurückzukehren. Doch wie die Motte sich vom Licht anziehen ließ, dem Licht, das sie verbrannte, hatte er einfach nicht widerstehen können."
(Position 1566 - 1567)

"Vielleicht war es auch einfach nur so, dass Liebe und Verstand einander schlecht vertrugen, [...]"
(Position 2473 - 2474)


"Luca & Allegra - Küsse keine Capulet" von Stefanie Hasse

"'[...] Solange du nicht ein paar Frösche küsst, kannst du nicht wissen, ob einer davon ein Prinz ist"
(Position 550 - 551)


"Nur eine Ewigkeit mit dir" von Kristina Moninger

"'Du solltest dich nicht für etwas bedanken, das dir keinen Dank wert ist.'"
(Position 308)

"'Kopf ist nicht alles. Auch der Kohl hat einen Kopf.'"
(Position 354 - 355)

"Das ist das Tragische an Worten. Einmal ausgesprochen, kann man sie nicht mehr zurücknehmen."
(Position 729 - 730)

"Was du siehst, wenn du wirklich liebst, ist nicht die Hülle, sondern der Kern."
(Position 915 - 916)

"Sehnsucht ist nicht temporär, für mich ist sie permanent. Und Ewigkeiten werden nicht in Jahren gemessen, das ist richtig, aber Jahre können zu Ewigkeiten werden."
(Position 1739 - 1740)

"Das Schlimmste am Tod ist nicht das Sterben. Es ist die Unendlichkeit, die Unwiederbringlichkeit, die Endgültigkeit, die Ewigkeit, auf die einen niemand vorbereitet. Für alles gibt es plötzlich ein letztes Mal."
(Position 3751 - 3752)


"Paris, du und ich" von Adriana Popescue

"Es ist schon deprimierend, wenn eine Stadt besser aussieht als man selbst."
(Seite 15)

"'Du darfst nicht zum Helden der Geschichte werden.'
'Wieso nicht?'
'Weil man sich immer in den Helden verliebt'"
(Seite 43)

"'[...] Woher sollen wir wissen, mit welcher Farbe wir unser Leben anstreichen wollen, wenn wir unsere Finger vorher nicht in alle Farbeimer getunkt haben?'"
(Seite 62)




Als TBR habe ich für diesen Monat Die Elenden von Victor Hugo gezogen. Damit steht eines der erste Bücher für meine 100 Books-Challenge an. Ich weiß zwar nicht, ob ich alle fünf Teile innerhalb dieses Monats schaffe, aber zumindest den ersten möchte ich schaffen - Die Elenden - Fantine.
Ich bin ja ein großer Fan des Musicals, das auf diesem Klassiker beruht, auch des Filmes! Und als ich London war, hatte ich sogar das Glück, eine Lirevorführung sehen zu können... Ihr glaubt nicht, wie toll das war!!!
Deswegen bin ich schon sehr gespannt auf die Buchvorlage :-)

Das war's für heute ;-)
Liebst,


Montag, 29. August 2016

[Rezension] Das Jahr, in dem sich Kurt Cobain das Leben nahm

Informationen zum Buch

Titel: Das Jahr, in dem sich Kurt Cobain das Leben nahm
Autor: Jessie Ann Foley
Erscheinungsdatum: 14. Juli 2016
Format: eBook
Verlag: one by Lübbe
ISBN-10: 3846600377
ISBN-13: 978-3846600375
Seiten: 304
Preis: 16,00€

Das Buch und ich

Vielen Dank an Bastei Lübbe und netgalley.de für dieses Rezensionsexemplar!

Das Buch in den Challenges

DgC: Cheimerien

Rezension
Klappentext
Es ist das Jahr 1993. Bill Clinton wird Präsident der USA und Nirvana veröffentlichen ihr drittes Album »In Utero«. In diesem Jahr zieht Maggie mit ihrer Familie von Chicago nach Bray, einen verschlafenen Ort an der irischen Küste. Sie muss viel zurücklassen, besonders aber vermisst sie ihren chaotischen Onkel Kevin: nur zehn Jahre älter, seines Zeichens Rockmusiker und größter lebender Nirvana-Fan.
Aller Anfang ist schwer. Immerhin ist da Eoin, der Maggie mit seinem unergründlichen Lächeln ziemlich durcheinanderbringt. Doch während die beiden sich näherkommen, erreicht Maggie eine furchtbare Nachricht: Onkel Kevin ist gestorben! Alles, was Maggie von ihm bleibt: Zwei Tickets für ein Nirvana-Konzert in Rom. Und ein Brief, in dem er Maggie auffordert, sich unbedingt auf den Weg zu machen und dabei den Jungen mitzunehmen, den sie liebt. Und Maggie? Setzt sich über alle Verbote hinweg und wagt den Trip nach Rom. Zusammen mit Eoin ...

Der Schreibstil
Das Jahr, in dem sich Kurt Cobain das Leben nahm ist für mich wirklich schwer zu bewerten. Das beginnt schon beim Schreibstil. Lange habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wie ich ihn finde, ob bzw. wie er mir gefallen hat. Ich muss sagen, es schien mir teilweise fast, als wenn es nicht möglich ist, dass nur eine Autorin dieses Buch geschrieben hat. Teilweise erscheint sie geradezu lyrisch zu werden, das ganze bekommt eine wunderschöne poetische Note. Dann ist es aber wieder sehr rüde, rau... Und auch unpassend. Bspw. gibt es immer wieder Passagen, bei denen offenbar Jugendsprache genutzt werden sollte, die aber eher in Asi-Sprache abgedriftet ist. Das zieht dann die zuerst genannten Textstellen ziemlich runter.
Die Handlung
Neben dem - wie ich finde - wunderschönen Cover, war es v.a. der Klappentext, der mich sehr für dieses Buch interessiert hat. Zum Einen mag ich Nirvana ziemlich gerne (also ich würde mich jetzt nicht als großer Fan bezeichnen, aber die Musik war schon gut) und auch die Geschichte zwischen Maggie und Eoin klang durchaus vielversprechend. Umso enttäuschender war es für mich da, dass v.a. der Anfang des Buches sich sehr zog. Es war ja nicht mal so, dass nichts passiert wäre oder so, aber es kam einfach nicht auf den Punkt. Als die erwartete Geschichte dann endlich begann, wurde es besser. Nicht unbedingt spannend, aber es kam ein wenig Geschwindigkeit in die Handlung, und die hatte sie wirklich dringend nötig. 
Im Großen und Ganzen fand ich die zweite Hälfte dann echt nicht schlecht. Trotzdem fehlte irgendwie das gewisse Etwas, dass das Buch erinnerungswürdiger gemacht hätte.
Die Charaktere
Immer wieder mochte ich Maggie. Aber immer wieder mochte ich sie auch gar nicht. Sie möchte so selbständig und autonom wirken, ist es aber in entscheidenden Momenten absolut nicht, kann sich das aber auch nicht wirklich eingestehen, sondern ist lieber eingeschnappt oder so. Das ist zwar sicher bei jedem Mal der Fall, ich hatte aber bei ihr das Gefühl, dass es die Hälfte der Zeit so ging, sodass es irgendwann wirklich nervig wurde.
Ihre Familie war nicht minder anstrengend. Ihre Mutter, selbst noch recht jung, ist nie so wirklich in die Mutterrolle hineingewachsen und hat immer mal wieder neue Männer. Als sie Hals über Kopf heiratet, sieht sie fast ausschließlich ihren Nutzen von einem Umzug aus den USA nach Irland und vergisst die Meinung ihrer Kinder dabei völlig. 
Ihr Bruder - Maggies Onkel Kevin - ist nur 13 Jahre älter als diese. Mit Ende 20 ist auch er noch nicht wirklich im Erwachsensein angekommen und lebt lieber frei nach Schnauze. 
Ich mochte Kevin noch mit am Liebsten. Er hat keine größeren Verpflichtungen und deswegen war es für mich nicht ganz so dramatisch, dass er ein wenig (oder auch etwas mehr) gewissenlos lebt. Aber auf der anderen Seite ist er auch absolut kein Vorbild für seine Nichten, obwohl er weiß, wie diese zu ihm aufsehen.
Fazit
Hinter der starken Idee verbirgt sich aus meiner Sicht leider sehr wenig wirklich guter Inhalt. Auch, wenn es wirklich gute Passagen gibt, so lässt sich doch für mich nicht wirklich von einem guten Buch sprechen... Ich denke, Mittelmaß ist angemessen.




Montag, 22. August 2016

[Blogtour] Harry Potter Band 5 - Die Familie Black


Herzlich Willkommen zu einer neuen Runde der Harry Potter-XXL-Blogtour! In diesem Monat befassen wir uns mit dem 5. Band der Harry Potter Reihe, den ich momentan auch gerade mal wieder rereade (#HarryPotterChallenge). Ihr habt in diesem Rahmen schon Posts über Dumbledores Armee und die dort gelernten Zaubersprüche und den Orden des Phönix bekommen. Heute geht es bei mir um die Familie Black.


Hier seht ihr zunächst einmal den Stammbaum der Blacks. Wie ihr seht, wurden einige Personen von der ehrenwerten Walburga Black oder anderen Vorfahren "ausgebrannt".

Da hätten wir in der ersten Generation z.B. Isla Black, die einen Muggle heiratete und somit das reine Blut der Familie verschmutzte. In der zweiten Generation finden wir Phineus Black, der sich für Mugglerechte einsetzte. Marius Black, Bruder von Pollux, Cassiopeia und Dorea, war ein Squib und als solcher nicht würdig den Namen der Blacks zu tragen. Cedrella Black - ebenfalls 3. Generation - heiratete Septimius Weasley, dessen Familie als die der größten Blutverräter bekannt ist. Dann gibt es noch Alphard (vierte Generation), der seinem Neffen Sirius (fünfte Generation) Gold zur Flucht vor seiner Familie gab, als er es zuhause nicht mehr aushielt... Na ja und das ist eben gleich der Grund, warum Sirius ausgebrannt wurde. Schlussendlich wurde auch Andromeda Black der Familie verbannt, weil sie den mugglestämmigen Zauberer Ted Tonks heiratete.

Ihr seht schon, es gibt viele verschiedene Gründe der Familie verwiesen zu werden... Vor allem, wenn  dadurch ihre stolze Reinblütigkeit dadurch bedroht wird. Demzufolge setzen sie sich auch zu gerne gegen Muggle, Blutverräter und Squibs ein, auch auf politischem Level. Außerdem haben sie sich der schwarzen Magie verschrieben. Das heißt nicht unbedingt, dass sie alle Todesser waren, die zu Lord Voldemorts Zeiten lebten.

Das fürnehme und gar alte Haus der Blacks - Toujours pur

ist das Familienmotto, welches ebenfalls auf die Einstellung der Blacks hinweist... "Immer rein" als oberstes Ziel drückt dies eindrucksvoll aus.

Einige für die Geschichte bedeutende Blacks:

Sirius Orion Black 
ist Harry Potters Pate und war der beste Freund von James Potter, seinem Vater. Seinen ersten Auftritt hat Sirius in Harry Potter und der Gefangene von Askaban, denn ebendieser ist er. 
Zu Unrecht wird er als Verräter von Lily und James angesehen und als einer der treusten Anhänger Voldemorts.
Bekannt ist er zudem als Tatze, Schnuffel, Rumtreiber oder auch "Der Grimm". 

Bellatrix Lestrange (geb. Black)
ist eine von Sirius' Cousinen mütterlicherseits. Sie ist die älteste von drei Schwestern, unter ihnen auch bekannt als Bella und eine der größten und treuesten Anhänger des Dunklen Lords. Ihre Loyalität und Treue ihm gegenüber sind geradezu fanatisch. Auch wenn sie zu den wenigen bekannten Todesserinnen gehört, ist sie eine der sadistischsten und gefährlichsten. Mithilfe des Cruciatus-Fluchs schaffte sie es Nevilles Eltern Alice und Frank Longbottom den Verstand verlieren zu lassen. 

Andromeda Tonks (geb. Black)
ist Sirius' Lieblingscousine. Sie heiratete den mugglestämmigen Zauberer Ted Tonks und gilt somit als Blutverräterin. Ihre Tochter ist die Metamorphomagin und Aurorin Nymphadora Tonks (genannt Tonks). Sie ist die zweitjüngste Tochter von Druella und Cygnus und somit einer der jüngeren Schwestern Bellatrix'. Auf den ersten Blick sollen sich Andromeda und Bellatrix ähnlich sehen, haben aber grundlegend verschiedene Einstellungen.

Narzisse Malfoy (geb. Black)
ist die jüngste Schwester von Bellatrix und Andromeda. Sie heiratete Lucius Malfoy und ist Draco Malfoys Mutter. Obwohl sie die Einstellungen ihres Mannes Hogwarts gegenüber teilte, bestand sie darauf ihren Sohn hierhin und nicht nach Drumstrang zu schicken, da diese Schule nährgelegen war. Auch in politischer Hinsicht vertritt sie im Grunde die Ansichten ihrer Familie über die Reinblütigkeit, ist aber bei weitem nicht so radikal, wie Bellatrix und war nie Todesserin.